Arbeitskreis Brandschutzerziehung

im Stadtfeuerwehrverband Stuttgart e.V.

Arbeitskreis Brandschutzerziehung - im Stadtfeuerwehrverband Stuttgart e.V.

2016er Lehrgang mit Rekordteilnehmerzahl

Als Jürgen Rembold 12524174_654310481374016_5716158946538124542_n als Leiter des Aus- und Fortbildungszentrums der Feuerwehr Stuttgart die 24 Lehrgangsteilnehmer am Morgen des 23.04.2016 begrüßte, standen diesen noch 2 spannende und voll gepackte Seminartage bevor. Der vom Arbeitskreis Brandschutzerziehung nun schon zum 11. Mal organisierte Lehrgang zur Brandschutzerziehung im Kindergarten (Elementarstufe) qualifiziert die zukünftigen BE-Fachkräfte zur Durchführung des Projektes Brandschutzerziehung im Kindergarten. Wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder eine Teilnehmerin fern der Stadtgrenze begrüße zu dürfen und hoffen, das sie einige der vermittelten Inhalte auch in Schwieberdingen einsetzen und ggf. weiterentwicklen kann.

Nach der Einführung und einem gemeinsamen “Aufwärmen” stan13076737_653902571414807_5480726550059846744_nden den Teilnemern an den 2 Tagen verschiedene Übungen und Vorträge zu pädagogischen Grundlagen, dem Feuerteufel-Rap  und zum Handpuppenspiel mit unseren Klappmaulpuppen Max und Nils, aber auch intensive Sessions zu den einzelnen Phasen eines solchen Projektes (Vorbesprechung, Elterninformationsveranstaltung, Besuch in der Einrichtung, Besuch bei der Feuerwehr und Nachbesprechung) bevor. Ein großes Dankeschön möchten wir auch auf diesem Wege Olaf Kiepen und Helmut Schreiber von der Puppenbühne Oberhausen übersenden, ohne deren Fachkompetenz,  spielerischen Witz und großen Erfahrung im Handpuppenspiel hätten wir den Puppenspielervirus sicherlich nicht so schnell und effizient auf die Teilnehmer übertragen können.

Wir möchten uns den Worten des stellvertretenden Vorsitzenden des Stadtfeuerwehrverbandes Thomas Häfele, der seine Gruß- und Dankesworte zum Lehrgangsabschluss überbracht hat, anschließen und wünschen allen neuen Fachkräften für Brandschutzerziehung im Kindergarten viel Erfolg und tolle Projekte!

Max Zündel allein in Berlin

Mein guter Freund Dr. Stefan Kaufmann arbeitet als CDU-Abgeordneter in Berlin, dort hat er uns, also Max und mich, eingeladen seine Arbeit und die Stadt Berlin kennen zu lernen. Da wir noch nicht alleine verreisen dürfen, haben uns Feuerwehrkameraden begleitet. Wir waren schließlich eine Gruppe von zehn Personen. Mit dem Zug düsten wir, Anfang März, beinahe einen ganzen Tag von Stuttgart nach Berlin. Die Stadt ist sehr lebhaft, mit der geteilten Geschichte, den Botschaften und den vielen Museen. In manchen Museen waren wir sogar drinnen, zum Beispiel in einem, in dem die gesamte Geschichte der deutschen Demokratie erzählt wird. Dort war sogar Angela Merkels Rednerpult ausgestellt. Angela Merkel hätte ich sogar beinahe getroffen, naja, nur beinahe. Sie fuhr mit ihrem Auto an uns vorbei, als wir gerade das Kanzleramt besuchten. Spannend war auch der Besuch beim Deutschen Feuerwehrverband. Die haben schicke Büros und backtüchtige Sekretärinnen. Wer also guten Kuchen essen möchte in Berlin, kann auch den Deutschen Feuerwehrverband besuchen, da ist er sogar kostenlos. Ein toller Moment war der Besuch im Bundestag. Nach unserer Einführung in das Gebäude und den Arbeitsalltag der Politiker trafen wir endlich Stefan. Max hat Berlin so gut gefallen, dass er Stefan gefragt hat, ob er bei ihm einziehen darf. Natürlich hat Stefan zugestimmt. Es war sehr traurig, als wir uns von Max verabschieden mussten. Mit Spannung dürfen wir darauf warten was unser Max Zündel allein in Berlin alles anstellt. Ich werde auf jeden Fall die Zeitung nun genauer lesen, wenn von Ereignissen in Berlin berichtet wird.

Euer Nils

Plenumssitzung 15. April 2015 in Stuttgart-Heumaden

Am 15. April 2015 fand im Feuerwehrhaus Heumaden die Plenumssitzung des Arbeitskreises Brandschutzerziehung statt. Nach einer Stärkung mit Fleischkäse und Kartoffelsalat startete der Leiter des Arbeitskreises Brandschutzerziehung Frank Wörner mit der Begrüßung und dem Vorstellen der Inhalte. Zunächst berichtete der Lenkungskreis von seiner Arbeit im letzten Jahr. Hervorzuheben ist hierbei die Aufwandsentschädigung für Brandschutzerziehungsfachkräfte, die Homepage mit der passenden App, der diesjährige Lehrgang im November und die Öffentlichkeitsarbeit. Für das Jahr 2015 wurde aufgerufen alle Presseartikel Brandschutzerziehungsprojekte an den Lenkungskreis zu schicken, damit diese in die Homepage und das Archiv eingepflegt werden können. Des Weiteren wurde für Teilnehmer im Lehrgang im November 2015 geworben. Es sind noch ein paar Plätze frei, die vergeben werden können. Nach den Grußworten vom Bürgermeister für Recht, Sicherheit und Ordnung Dr. Martin Schairer und dem Vorsitzenden des Stadtfeuerwehrverbandes Stuttgart e.V. Klaus Dalferth erläuterte Prof. Dr. Wolfgang Hochbruck (Freiwillige Feuerwehr Denzlingen) als Mitarbeiter im gemeinsamen Ausschuss Brandschutzerziehung/Brandschutzaufklärung der vfdb und des DFV die Tätigkeiten der deutschlandweiten Brandschutzerziehung und die Brandschutzerziehung der Freiwilligen Feuerwehr Denzlingen. Den Abschluss machte der Tagesordnungspunkt Ehrungen. Für 10 Jahre als BE-Fachkraft erhielten Uwe Krebs (Freiwillige Feuerwehr Stuttgart-Stammheim), Holger Reuker (Freiwillige Feuerwehr Stuttgart-Sillenbuch) und Peter Guilliard (Freiwillige Feuerwehr Stuttgart-Sillenbuch) von Klaus Dalferth eine Ehrenurkunde überreicht. Für sein besonderes Engagement in der Brandschutzerziehung erhielt Peter Guilliard von Frank Wörner die BE-Ehrennadel mit silbernem Kranz. Sein freudestrahlendes Gesicht rundete einen gelungenen Abend ab.

 

Das Amtsblatt berichtet: “Die Gefahr besser einschätzen”

amtsblatt 2 rauchhäuser  Ordnungsbürgermeister Dr. M. Schairer und Edgar Hemmerich von “Sicheres und sauberes Stuttgart” gemeinsam mit Frank Wörner vom Arbeitskreis Brandschutzerziehung und dem Vorsitzenden des Stadtfeuerwehrverbandes Stuttgart e.V. bei der Übergabe von zwei weiteren Rauchhäusern für die Brandschutzerziehung im Kindergarten.

Für den Arbeitskreis Brandschutzerziehung sind die beiden Rauchhäuser eine wertvolle Hilfe. Kindern kann damit anschaulich demonstriert werden, wie sich Rauch in Gebäuden ausbreitet und welche Gefahr hiervon ausgeht.

Unser Leitfaden – Workshop zur Überarbeitung des Leitfadens

Nachdem die Idee von einem Projekt Brandschutzerziehung in Stuttgart vor über 10 Jahren geboren wurde, haben die beteiligten Mitglieder verschiedener Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr relativ schnell die Notwendig zur Schaffung eines eigenen Leitfadens erkannt. In zahlreichen Sitzungen und mit viel Fleiß und Zeit zur Sichtung von Material, der Bewertung und Unpassung der Inhalte und letztendlich Ausarbeitung wurde ein Leitfaden für das Projekt Brandschutzerziehung in Kindergärten in Stuttgart gestaltet. Nachfolgend konnte dieser für die Ausbildung neuer BE-Fachkräfte die Basis bilden und half einen Standard für die Brandschutzerziehung zu etablieren. Gleichzeitig diente er den BE-Fachkräften immer wieder als Orientierung und Nachschlagewerk für den Einsatz in den Einrichtungen und bildete somit die fachliche Grundlage für unsere Arbeit in den Einrichtungen.

 

Nach 10 Jahren und ca. 10.000 Kindern haben wir einiges dazu gelernt, sodass es nun Zeit ist, entsprechende Anpassungen am Leitfaden vorzunehmen.

(Werner Hald, stellvertr. Leiter AK Brandschutzerziehung in Stuttgart)

Für einen ersten Workshop zur Überarbeitung des Leitfadens folgten die BE-Fachkräfte aus den verschiedenen Abteilungen  der Einladung des Arbeitskreises in das Feuerwehrgerätehaus nach Plieningen. Am 03. und 04. Mai 2014 wurden Ideen gesammelt, Erfahrungen ausgetauscht, Meinungen diskutiert und Ideen weiterentwickelt, um eine Grundlage für die anstehende Überarbeitung zu schaffen. Neben dem Austausch der eigenen Erfahrungen bei der Arbeit mit Kindern, Eltern und dem pädagogischen Team in den Einrichtungen wurden nochmal grundlich und grundlegend Lernziele für das Projekt diskutiert und schließlich ausformuliert und das bestehende Konzept und der vorliegende Leitfaden auf die Erreichung dieser überprüft und Schwachstellen identifiziert.

In intensiven Gruppendiskussionen wurden zentrale Themen, wie die Einbeziehung der Arbeit mit den Handpuppen im Leitfaden, die Planung einer Handreichung für ErzieherInnen oder die Sammlung von Informationen und Material bezüglich Rauchwarnmelder weiterentwickelt, aber auch noch offene und zu bearbeitende Themen, wie die Betrachtung rechtliche Grundlagen notwendige Formalitäten für ein solches Projekt definiert.

Uns hat es viel Spaß bereitet und wir denken, damit einen wichtigen ersten Schritt auf dem Weg zu einem überarbeiteten Leitfaden genommen zu haben. Herzlichen Dank den Kameraden der Abteilung Plieningen für die Räumlichkeiten und die perfekte “Pausenverpflegung” und natürlich allen Teilnehmern für die zahlreichen Ideen, Meinungen und Diskussionen.