Arbeitskreis Brandschutzerziehung

im Stadtfeuerwehrverband Stuttgart e.V.

Arbeitskreis Brandschutzerziehung - im Stadtfeuerwehrverband Stuttgart e.V.

Spielerisch den sicheren Umgang mit Feuer lernen

Gerade in der Vorweihachtszeit sind Kerzen und damit der Umgang mit offenem Feuer kaum wegzudenken – ein passender Zeitpunkt für unser Projekt Brandschutzerziehung im Kindergarten! Beispielhaft möchten wir hier über die Zusammenarbeit mit dem Kinderhaus Sankt Paul  (Stuttgart-Süd) und dem netten Bericht der Stuttgarter Zeitung berichten.

Besuch der Kinder aus dem Kinderhaus St. Paul im Feuerwehrhaus Riedenberg (Foto: Privat)

Das Projekt Brandschutzerziehung im Kindergarten wird von den (um die Innenstadt herum angesiedelten) Abteilungen der Freiwilligen Feurwehr duchgeführt und damit können für Einrichtungen in der Innenstadt keine direkten Abteilung zugeordnet werden. Dennoch sind wir bemüht solche Anfragen zu verteilen, um auch den Kindern in der Innenstadt die Teilnahme am Projekt zu ermöglichen. Auch wenn mit einem Planungszeitraum von bis zu einem Jahr gerechnet werden muss, so konnten wir in den letzten 5 Jahren alle schriftlichen Anfragen aus diesem Bereich abarbeiten.

Bei Interesse wenden Sie sich per Mail an die Leitung des Arbeitskreises oder nutzen Sie das Kontaktformular.

 

Bürgermeister Schairer nimmt Anhänger für Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung entgegen

Jährlich kommen in Deutschland bei Bränden rund 600 Menschen ums Leben, annähernd 20 Prozent davon sind Kinder. Die meisten Menschen sterben an Rauchvergiftungen. Speziell ausgebildete, ehrenamtliche Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren Stuttgart wirken dieser Gefahr durch eine Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung entgegen. Um zukünftig noch mehr Bürgerinnen und Bürger erreichen zu können, hat der Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, Dr. Martin Schairer, den ehrenamtliche Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr am Montag, 27. November, in der Feuerwache 2 einen vom Stadtfeuerwehrverband beschafften Pkw-Anhänger zum Transport eines mobilen Informationsstands übergeben. Eine finanzielle Unterstützung der EnBW und der Wüstenrot & Württembergische AG hat diese Investition ermöglicht.

Ich bin stolz auf das bislang in der Brandschutzerziehung Erreichte. Allein in den Stuttgarter Kindergärten wurden in den vergangenen Jahren rund 12.000 Kinder in über 400 Brandschutzerziehung-Projekten erreicht. Mit Hilfe des Infostandes haben wir zudem auch Kinder und Erwachsene gemeinsam erreicht. Brandschutzaufklärung für unsere Bürger anzubieten, ist der folgerichte Schritt nach der Etablierung der Brandschutzerziehung in den Stuttgarter Kindergärten. Dass der Stadtfeuerwehrverband Stuttgart heute diesen Anhänger der Stadt Stuttgart übergeben kann, stärkt die Feuerwehr in ihrem Tätigkeitsfeld der Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung.

Klaus Dalferth, Vorsitzender des Stadtfeuerwehrverbandes (SFV)

 

Bürgermeister Schairer bedankte sich bei den Sponsoren und den 90 freiwilligen Feuerwehrmännern und -frauen für ihr Engagement. Er unterstrich dabei die Notwendigkeit deren Arbeit.

Die Brandschutzerziehung in Stuttgart hat sich in den vergangenen 14 Jahren für die Sicherheit unserer Kinder eingesetzt und ist aus Stuttgart nicht mehr wegzudenken. Neben der Brandschutzerziehung für unsere Kinder ist aber auch die Brandschutzaufklärung für die Erwachsenen eine wichtige Notwendigkeit für das Wohlergehen unserer Bürgerschaft. Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung hängen zwingend zusammen. Und ich bin sehr froh, dass unsere Feuerwehr dies erkannt und den Auftrag übernommen hat.

Bürgermeister Dr. Martin Schairer

 

Übergabe des Anhängers für die Brandschutzerziehung / -aufklärung auf der Feuerwache 2 v.l.n.r. Christian Tausch (stellv. Leiter des Arbeitskeis Brandschutzerziehung), Frank Wörner (Leiter des Arbeitskeis Brandschutzerziehung), Markus Heber (Stellv. Leiter der Feuerwehr Stuttgart), Dr. Martin Schairer (Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport), Klaus Dalferth (Vorsitzender des Stadtfeuerwehrverbandes), Werner Hald (stellv. Leiter des Arbeitskeis Brandschutzerziehung), Foto: Ferdinando Iannone.

Das Amtsblatt berichtet: „Die Gefahr besser einschätzen“

amtsblatt 2 rauchhäuser  Ordnungsbürgermeister Dr. M. Schairer und Edgar Hemmerich von „Sicheres und sauberes Stuttgart“ gemeinsam mit Frank Wörner vom Arbeitskreis Brandschutzerziehung und dem Vorsitzenden des Stadtfeuerwehrverbandes Stuttgart e.V. bei der Übergabe von zwei weiteren Rauchhäusern für die Brandschutzerziehung im Kindergarten.

Für den Arbeitskreis Brandschutzerziehung sind die beiden Rauchhäuser eine wertvolle Hilfe. Kindern kann damit anschaulich demonstriert werden, wie sich Rauch in Gebäuden ausbreitet und welche Gefahr hiervon ausgeht.

präventionAuch in diesem Jahr ist der Arbeitskreis Brandschutzerziehung und die Freiwillige Feuerwehr Stuttgart mit dem Projekt Brandschutzerziehung im Kindergarten wieder mit folgendem Text im Präventionsbericht enthalten:

Kaum etwas fasziniert Kinder mehr als der Umgang mit Feuer. Egal ob Junge oder Mädchen, für die meisten gibt es nichts Aufregenderes als eine funkensprühende Wunderkerze, ein aufflammendes Streichholz oder ein hell loderndes Lagerfeuer. Doch was als kreatives Spiel beginnt, kann bei kleinen Forschern schnell brandgefährlich werden. Eine gute Brandschutzerziehung ist deshalb schon für kleine Kinder wichtig. Hier werden keine Verbote ausgesprochen, sondern Regeln im Umgang mit Feuer gelehrt und spielerisch die richtigen Reaktionen bei Notfällen wie z.B. einem Brand im Haus erlernt. Seit 2003 führen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr diese Brandschutzerziehung in Stuttgarter
Kindereinrichtungen kostenfrei durch.

zum Präventionsbericht 2013

Brandschutzerziehung in der Pusteblume

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Der Besuch im Feuerwehrmagazin der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Riedenberg war sicherlich der Höhepunkt eines spannenden Projektes für die Kinder der kath. Kindertageseinrichtung Pusteblume in Sillenbuch. Doch weil es gerade nicht nur das „Sightseeing“ der Feuerwehrautos sein soll, entwickelten engagierte Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr um Frank Wörner das Projekt. Uns freut es, wenn die Lokalzeitung dann auch so umfangreich vom Projekt berichten:

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