Arbeitskreis Brandschutzerziehung

im Stadtfeuerwehrverband Stuttgart e.V.

Arbeitskreis Brandschutzerziehung - im Stadtfeuerwehrverband Stuttgart e.V.

Workshop Brandschutzerziehung 2017 an der LFS

Für den 17. und 18. Februar lud der Fachausschuss Brandschutzerziehung und -aufklärung des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg zusammen mit der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg zu einem gemeinsamen zweitägigen Workshop Brandschutzerziehung nach Bruchsal ein. Mit dem Ziel, gemeinsam mit Vertretern aus allen Stadt- und Kreisverbänden den aktuellen Stand der Arbeit vor Ort in Baden-Württemberg zu diskutieren, sowie Wünsche und konkrete Fragen, aber auch benötigte Unterstützung vom Ausschuss zu formulieren, folgen ca. 80 Kameradinnen und Kameraden.

Beispielhaft stellte Frank Wörner neben 3 weiteren Vertretern aus dem Land Struktur, Inhalte und Erfolge der Brandschutzerziehung/ -aufklärung in Stuttgart vor. In weiteren Workshops wurden Anregungen, Ideen und Wünsche gesammelt, welche nun vom Fachausschuss bewertet und auch umgesetzt werden sollen.

Frank Wörner, als Vertreter des Stadtfeuerwehrverbandes Stuttgart, mit anderen Teilnehmern auf dem Workshop an der Landesfeuerwehrschule

Teilnehmer des Forums vor der Landesfeuerwehrschule

Die Folien der Vorträge sind auf der Website des Landesfeuerwehrverbandes (Fachausschuss Brandschutzerziehung/ – aufklärung) veröffentlicht.

Unser Leitfaden – Workshop zur Überarbeitung des Leitfadens

Nachdem die Idee von einem Projekt Brandschutzerziehung in Stuttgart vor über 10 Jahren geboren wurde, haben die beteiligten Mitglieder verschiedener Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr relativ schnell die Notwendig zur Schaffung eines eigenen Leitfadens erkannt. In zahlreichen Sitzungen und mit viel Fleiß und Zeit zur Sichtung von Material, der Bewertung und Unpassung der Inhalte und letztendlich Ausarbeitung wurde ein Leitfaden für das Projekt Brandschutzerziehung in Kindergärten in Stuttgart gestaltet. Nachfolgend konnte dieser für die Ausbildung neuer BE-Fachkräfte die Basis bilden und half einen Standard für die Brandschutzerziehung zu etablieren. Gleichzeitig diente er den BE-Fachkräften immer wieder als Orientierung und Nachschlagewerk für den Einsatz in den Einrichtungen und bildete somit die fachliche Grundlage für unsere Arbeit in den Einrichtungen.

 

Nach 10 Jahren und ca. 10.000 Kindern haben wir einiges dazu gelernt, sodass es nun Zeit ist, entsprechende Anpassungen am Leitfaden vorzunehmen.

(Werner Hald, stellvertr. Leiter AK Brandschutzerziehung in Stuttgart)

Für einen ersten Workshop zur Überarbeitung des Leitfadens folgten die BE-Fachkräfte aus den verschiedenen Abteilungen  der Einladung des Arbeitskreises in das Feuerwehrgerätehaus nach Plieningen. Am 03. und 04. Mai 2014 wurden Ideen gesammelt, Erfahrungen ausgetauscht, Meinungen diskutiert und Ideen weiterentwickelt, um eine Grundlage für die anstehende Überarbeitung zu schaffen. Neben dem Austausch der eigenen Erfahrungen bei der Arbeit mit Kindern, Eltern und dem pädagogischen Team in den Einrichtungen wurden nochmal grundlich und grundlegend Lernziele für das Projekt diskutiert und schließlich ausformuliert und das bestehende Konzept und der vorliegende Leitfaden auf die Erreichung dieser überprüft und Schwachstellen identifiziert.

In intensiven Gruppendiskussionen wurden zentrale Themen, wie die Einbeziehung der Arbeit mit den Handpuppen im Leitfaden, die Planung einer Handreichung für ErzieherInnen oder die Sammlung von Informationen und Material bezüglich Rauchwarnmelder weiterentwickelt, aber auch noch offene und zu bearbeitende Themen, wie die Betrachtung rechtliche Grundlagen notwendige Formalitäten für ein solches Projekt definiert.

Uns hat es viel Spaß bereitet und wir denken, damit einen wichtigen ersten Schritt auf dem Weg zu einem überarbeiteten Leitfaden genommen zu haben. Herzlichen Dank den Kameraden der Abteilung Plieningen für die Räumlichkeiten und die perfekte „Pausenverpflegung“ und natürlich allen Teilnehmern für die zahlreichen Ideen, Meinungen und Diskussionen.